Friedensforum Lahr
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17. November 2017

Freudenfest des Friedensforums

Fest am 17. November 2017 - Foto: Michael Masson - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Nicht nur Mitglieder des Friedensforums sondern auch interessierte MitbürgerInnen und VertreterInnen des im Lahrer Gemeinderat vertretenen Parteien-Spektrums feierten den Erfolg, daß die Ansiedlung einer Munitionsfabrik in Lahr hatte abgewendet werden können.
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25. Oktober 2017
Pressemitteilung

Friedensforum bedankt sich und lädt zu Fest ein

Ein Sektkorken knallt - Grafik: Klaus Schramm - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Für das Friedensforum Lahr bedeutet die Abstimmung am Montag im Gemeinderat mit einer unerwartet hohen Zahl von 20 Stimmen gegen die Ansiedlung einer Munitionsfabrik auf dem IGZ-Areal einen "Riesen-Erfolg". Die Mitglieder des Friedensforums sind hoch erfreut und sehen sich in ihrer Arbeit bestärkt.
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23. Oktober 2017

Riesen-Erfolg für Friedensforum Lahr
Gemeinderat lehnt Ansiedlung einer Munitions-Fabrik
mit großer Mehrheit ab

Abstimmung im Lahrer Gemeinderat am 23. Oktober 2017 - Foto: Klaus Schramm - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Mit 20 zu 13 Stimmen hat der Lahrer Gemeinderat am Montagabend die Ansiedlung einer Munitionsfabrik auf dem IGZ-Areal abgelehnt. Das Friedensforum Lahr hatte am 6. Juni eine Resolution veröffentlicht und sich darin gegen einen "Salto rückwärts" ausgesprochen. Seit 1990er-Jahren wird das ehemals vom kanadischen Militär genutzte Gelände nach und nach einer zivilen Nutzung zugeführt. Anfang Juli sprach sich dann auch der Lahrer SPD-Ortsverband öffentlich gegen das Kaufgesuch eines Rüstungs-Unternehmens aus.
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18. Oktober 2017

1.304 UnterstützerInnen
Friedensforum übergibt Namens-Listen an OB Müller

Übergabe der Listen mit den Signaturen für die FFL-Resolution - Foto: Barbara Wendling - mit freundlicher Genehmigung zur Veröffentlichung durch das FFL
Andrea Welz, Volker Sasse und Klaus Schramm übergaben für das Friedensforum Lahr die mittlerweile gesammelten Listen mit den Namen von 1.304 Bürgerinnen und Bürgern aus Lahr und den umliegenden Gemeinden, die sich damit zur Resolution gegen die Ansiedlung einer Munitionsfabrik in Lahr bekannt haben, an Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller. Auf die Fragen der anwesenden JournalistInnen der drei Lokalzeitungen erklärte Schramm: "Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden."
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27. September 2017
Pressemitteilung des Friedensforums

Resolution gegen Munitionsfabrik mit über 1000 Unterzeichnern
Friedensforum erinnert an Rainer Haungs

Rainer Haungs - Grafik: Klaus Schramm unter Verwendung eines Wahlplakats - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Mittlerweile kann das Friedensforum über 1000 Unterzeichner aus Lahr und den umliegenden Gemeinden vermelden. Die Zahl der Unterstützer der Resolution gegen die Ansiedlung einer Munitionsfabrik nimmt rapide zu. Klaus Schramm, Sprecher des Friedensforums, hat bei Gesprächen auf der Straße - zuletzt bei dem Info-Stand am 20. September - den Eindruck gewonnen, daß die Diskussion über Pro und Kontra Munitionsfabrik auch immer weiter bis in konservative Kreise der Bevölkerung vordringt.
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20. September 2017
Infostand auf dem Sonnenplatz

Friedensforum und DFG/VK
gemeinsam mit dem Friedens-Mobil

Infostand am 20.09.2017 - Foto: Klaus Schramm - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Gemeinsam mit Thomas Mickan von der DFG/VK konnten Mitglieder des Friedensforums Lahr an einem sonnigen Nachmittag mit ihren Argumenten viele interessierte Lahrerinnen und Lahrer vom "Nein" zur Ansiedlung einer Munitionsfabrik überzeugen. Klaus Schramm faßte diese Argumente in einem prägnanten Vergleich zusammen:
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14. September 2017
Vortrag von Jürgen Grässlin in der VHS Lahr

Munitions-Fabrik in Lahr?
Der Tod ist ein Meister aus Baden-Württemberg

Jürgen Grässlin - Foto: Klaus Schramm - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Der Pazifist und Rüstungs-Experte Jürgen Grässlin kam auf Einladung des Friedensforums zu einem Vortrag in die Volkshochschule Lahr. Er unterstützte damit die GegnerInnen der Ansiedlung einer Munitions-Fabrik auf dem Areal im Westteil des Lahrer Industrie- und Gewerbezentrums (IGZ) mit fachkundigen Argumenten und Hintergrund-Informationen. Vor Beginn des Vortrags mußten die Mitglieder des Friedensforums nachbestuhlen, damit die über 90 ZuhörerInnen Platz finden konnten.
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6. Juni 2017

Munitions-Fabrik in Lahr?

Munition - Foto: Brett Hondrow - Creative-Commons-Lizenz - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international
Es sind Pläne bekannt geworden, daß in Lahr eine Munitions-Fabrik angesiedelt werden soll. Das Friedensforum spricht sich in einer Resolution gegen eine Munitions-Fabrik aus.
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15. April 2017

Ostermarsch Baden-Württemberg

Ostermarsch in Stuttgart, 15.04.2017, Foto: Klaus Schramm - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0

Hier ein Artikel der LinksZeitung: 'Stuttgart: 1.600 beim Ostermarsch'

 

2. Dezember 2016

Lichterkette für Frieden

Lichterkette für Frieden, Lahr, 2.12.2016 - Foto: Michael Hitzel - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Seit Beginn dieses Jahres gab es in immer dichterer Folge Nachrichten, die es als zwingend erscheinen lassen, gegen Aufrüstung, gegen militärische Provokationen, gegen die zunehmende Zahl von Kriegen und militärischen Konflikten weltweit und für Frieden auf die Straße zu gehen.
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5. November 2016
Gandhi-Wochenende
in Kooperation von FFL, NABU und ev. Kirchengemeinden Lahr

Gewaltfreie Aktionen in unserer Zeit
anhand aktueller Beispiele

Klaus Schramm - Foto: Michael Hitzel - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Im Rahmen des Gandhi-Wochenendes zeigte Klaus Schramm Beispiele gewaltfreier Aktionen in den Politik-Feldern Atomenergie, Atomwaffen und Klimaschutz auf. Er berichtete von den Sitzblockaden gegen CASTOR-Transporte im Wendland, von den beiden Besetzungen des Braunkohle-Tagebaus in nordrhein-westfälischen Garzweiler und in der Lausitz, von gewaltfreien Aktionen am rheinland-pfälzischen Atomwaffen-Standort Büchel und vom gewaltfreien Kampf der US-amerikanischen Plowshare-Bewegung.
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6. Juli 2016
Vortrags-Veranstaltung in Kooperation von FFL und Mediathek Lahr

Frieden und die Ökonomie der Teilens

Paul Schobel - Joachim E. Röttgers - Creative-Commons-Lizenz 'Namensnennung 3.0 nicht portiert'
Paul Schobel skizzierte in seinem Vortrag die Vision einer auf der christlichen Ethik basierenden "Ökonomie des Teilens". Er versuchte damit zugleich, einen Ausweg aus der Kriege und Elend verursachenden kapitalistischen Ökonomie aufzuzeigen. Laut der UNO-Flüchtlingshilfe waren Ende 2015 rund 65 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht. Im Vergleich dazu waren es ein Jahr zuvor rund 60 Millionen, vor zehn Jahren 37,5 Millionen Menschen. Schobel erinnerte daran, daß diese Menschen weit überwiegend vor Bürgerkriegen und Gewalt fliehen.
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5. Juni 2016

Frieden ist...

Wir haben bei den Monats-Treffen einige Beispiele zusammen getragen,
um der künstlerischen Aktions-Idee "Frieden ist..." eine inhaltliche
Grundlage zu geben. Schaut Euch bitte unsere Beispiele an, die vielleicht
Eure Kreativität anregen. Kritik und Anregungen sind wie immer erwünscht.
Hier anklicken

 

26. März 2016

Ostermarsch Baden-Württemberg

Ostermarsch Baden-Württemberg, Stuttgart, 26. März 2016 - Foto: Klaus Schramm - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0

Hier ein Artikel der LinksZeitung: 'Stuttgart: 1.600 beim Ostermarsch'

 

21. Februar 2016

Lichterkette für Frieden

Die 'Badischen Zeitung' berichtete:
"DAS FRIEDENSFORUM hatte die Öffentlichkeit dazu aufgerufen, am Sonntagabend zum Rosenbrunnen in die Marktstraße zu kommen, um dort eine Lichterkette gegen den Krieg zu bilden. Aktueller Anlass war der Beschluss der Bundesregierung und des Bundestages zur Beteiligung der Bundeswehr am Syrien-Krieg. Es sollte aber auch die Botschaft transportiert werden, dass nur der Friede Wohlstand für alle ermöglichen und ein weiteres Auseinanderklaffen zwischen Arm und Reich verhindern kann."

...und veröffentlichte dieses Foto von Wolfgang Künstle:

Lichterkette für Frieden, Lahr - Foto: Wolfgang Künstle
Zum Vergrößern: Auf das Bild klicken.

Hier unser Aufruf-Text, den wir als Flyer verteilt hatten:

Warum eine
Lichterkette für Frieden?

  • weil die weit überwiegende Mehrheit der Weltbevölkerung gegen Krieg und Terror ist
  • weil nur Frieden – weltweit – wirklichen Wohlstand für alle bringen kann, statt dass sich die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter öffnet
  • weil nur Frieden echte Gerechtigkeit und Demokratie hervorbringen kann
  • weil hinter den vorgeschobenen Kriegsgründen die Profit- und Machtgier von verhältnismäßig wenigen Menschen steht
  • weil Krieg und Terror zerstören und verstören: Menschen, Tiere, Umwelt, Wohnungen...

 

13. Januar 2016
Vortrags-Veranstaltung in Kooperation von FFL und Mediathek Lahr

Netzwerk des Todes
Jürgen Grässlin stellte sein neues Buch vor

Jürgen Grässlin - Foto: Klaus Schramm - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Auf Einladung des Friedensforums kam der Bestseller-Autor Jürgen Grässlin im Rahmen seiner Lese-Tour durch Deutschland in die Mediathek in Lahr. Zusammen mit Daniel Harrich und Danuta Harrich-Zandberg hatte Grässlin monatelang für das im Heyne-Verlag erschienene Buch "Netzwerk des Todes" recherchiert. Laut dem 'spiegel' ist Grässlin "Deutschlands prominentester Rüstungs­gegner".
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22. Oktober 2015

Kirche und Pazifismus
Vortrag von Theo Ziegler

Theo Ziegler - Foto: Privat
Auf Einladung der evangelischen Kirchen­gemeinden und des Friedensforums Lahr sprach Theo Ziegler im Gemeindesaal am Doler Platz. Zieger ist Religionslehrer in Breisach, seit 40 Jahren friedenspolitisch auf verschiedenen Ebenen und in kirchlichen Gremien aktiv. Er ist zudem Mitinitiator des neuen friedensethischen Leitbildes, das auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag im Juni in Stuttgart zur Diskussion gestellt wurde.
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27. September 2015

Singen für den Frieden
auf der Passerelle

Rund 40 Friedensbewegte trafen sich am Sonntag Nachmittag auf der Passerelle zwischen Strasbourg und Kehl zum "Singen für den Frieden". Klaus Schramm begrüßte die Anwesenden im Namen der Deutschen Friedensgesellschaft Ortenau (DFG/VK Ortenau) und des Friedensforums Lahr. Texte und Noten von sieben Friedensliedern wurden verteilt. Pierre Rosenzweig von der Anti-AKW-Initiative 'Stop Fessenheim' brachte das Chanson 'Le déserteur' von Boris Vian und das jüdische Friedenslied 'Hevenu shalom alechem' (Wir brachten euch Frieden) ein.

Für den Auftakt einigten sich die Anwesenden auf den bekannten US-amerikanischen Song 'We shall overcome' von Pete Seeger, um so von Vornherein jeden Verdacht des "Anti-Amerikanismus" auszuschließen. Leider war der Song 'Peace will come', den Melanie 1969 auf dem Woodstock-Festival gesungen hatte, vielen nicht mehr bekannt, so daß dieser ausgelassen werden mußte. Klaus Schramm wies in einer kurzen Pause darauf hin, daß nach wie vor in Deutschland US-amerikanische Atomwaffen stationiert sind. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, daß auch die im rheinland-pfälzischen Büchel gelagerten Atomwaffen erneuert werden. US-Präsident Barack Obama stellte für die Erneuerung des Atomwaffen-Arsenals 80 Milliarden US-Dollar zur Verfügung.

Weitere Friedenslieder stammten von Reinhard Mey ('Nein, meine Söhne geb ich nicht!') und von Hannes Wader ('Es ist an der Zeit' und 'Traum vom Frieden'). Eines der Friedenslieder endete mit den Zeilen: "...und es kommt die Zeit, dann wird wie jeder Menschheitstraum der Frieden Wirklichkeit". Das Friedensforum Lahr stellt für alle Interessierten Texte und Noten in Datei-Form zur Verfügung. Nicht nur so manche Friedenslieder warten darauf, neu eingeübt zu werden - im anschließenden lockeren Beisammensein wurde auch darüber beratschlagt, mit welchen weiteren Aktionen das Bewußtsein für den "weltweiten gewaltfreien Kampf für Frieden" vorangebracht werden könne.

Fotos

Singen für den Frieden, 27.09.2015 - Foto: Klaus Schramm

Singen für den Frieden, 27.09.2015 - Foto: Klaus Schramm

Singen für den Frieden, 27.09.2015 - Foto: Klaus Schramm

 

4. April 2015
Hier ein Artikel zum Ostermarsch:

Wachsende Beteiligung beim Ostermarsch
trotz naßkaltem Wetter

 

12. November 2014
Vortrags-Veranstaltung in Kooperation mit der Mediathek Lahr

Frieden in Syrien
Rojawa - eine neue Perspektive?

Brigitte Kiechle - Foto: Udo Zimmermann
Mediathek und Friedensforum Lahr hatten für Mittwoch, 12. November, zu einem Vortrag der Rechtsanwältin und Nah-Ost-Kennerin Brigitte Kiechle eingeladen. Frau Kiechle ist Rechtsanwältin in Karlsruhe und ausgewiesene Kennerin der Situation in Syrien und dem Irak. Bereits in den Jahren 2003 und 2004 war sie vom Friedensforum zu Vorträgen über die Situation im Irak nach Lahr eingeladen worden.
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28. September 2014
Wanderung zur Friedenskapelle Wallburg

Ein Ort der Stille und Völkerverständigung

Friedenskapelle Wallburg - Foto: Klaus Schramm - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Eine kleine Wandergruppe hatte sich am Sonntag von Schmieheim aus auf den Weg gemacht, um die Friedenskapelle Wallburg zu besichtigen. Eingeladen zu der Tour hatte das Friedensforum Lahr.

Das warme und sonnige Herbstwetter meinte es gut mit den FriedensfreundInnen. So war nicht nur das Ziel, sondern auch der Weg durch lichtdurchflutete Waldwege ein besonderes Erlebnis.

Bei der Friedenskapelle empfing Klaus Föhrenbacher, der Sohn des Erbauers Berthold Föhrenbacher, die Gruppe. Klaus Föhrenbacher berichtete von deren Entstehen und erzählte von seinem Vater.

Schon seit 1963 hatte es an jenem Ort im Wald - zunächst im Freien - ein jährliches Friedenstreffen des Heimkehrerverbandes gegeben. Zu den Treffen - jeweils am ersten Wochenende im September - kamen bald auch regelmäßig französische Veteranen des Zweiten Weltkriegs aus Benfeld und aus dem Ort Wallburg im Elsaß.

Klaus Föhrenbacher berichtete, sein Vater habe über viele Jahre jede freie Minute darauf verwandt, um an der Gestaltung des Geländes mit einer Grotte, einem Freialtar und der Friedenskapelle zu bauen. Er hat mit Hilfe seiner landwirtschaftlichen Maschinen dazu unzählige Sandsteinblöcke aus den Wäldern der Gegend gesammelt und diese dann mit Hilfe der Familienmitglieder und vielen weiteren UnterstützerInnen nach und nach zusammengefügt. Die Friedenskapelle wurde 1987 eingeweiht.

Ob es für die Idee zum Bau der Anlage eine "Initialzündung" gegeben hatte, wußte der Sohn nicht zu beantworten. Wie viele Kriegsheimkehrer sei sein Vater eher wortkarg gewesen. Sicherlich sei das Projekt als Ausdruck des Dankes zu verstehen, daß Berthold Föhrenbacher das Inferno des Zweiten Weltkriegs überlebt hatte. Außerdem konnte er auf diesem Weg zur Völkerverständigung beitragen, was ihm ein großes Anliegen war.

Im Jahr 2000 kamen auch russische Veteranen des Zweiten Weltkriegs zu einem Besuch nach Wallburg in die Friedenskapelle. Vadim Bobikow, ein ehemaliger Oberst der Roten Armee, drückte Berthold Föhrenbacher 55 Jahre nach Kriegsende einen deutschen Granatsplitter in die Hand und versicherte ihn seiner Freundschaft. Berthold Föhrenbacher erzählte später, daß es ihm bei dieser unnachahmlichen Geste des Russen den Atem verschlagen habe.

Ganz im Sinne des Erbauers der Anlage verzichtet die Familie Föhrenbacher auf jede Form der Werbung für die Friedenskapelle: "Das wollen wir nicht." Wenn Menschen diesen Ort der Stille und Völkerverständigung aufsuchen, kommt Klaus Föhrenbacher auch gerne und erzählt bei einer kleinen Führung von seinem Vater und von der Entstehung der Friedenskapelle.

 


Logo Menschenkette Lahr - Grafik: Klaus Schramm


1. September 2014
Anti-Kriegs-Tag

Menschenkette für Frieden

Fotos

Menschenkette Lahr, 1.09.15 - Foto: Bastian Henning

Menschenkette Lahr, 1.09.15 - Foto: Mark Alexander

Menschenkette Lahr, 1.09.15 - Foto: Martin Egg

Dokumentation

Artikel in der 'Badischen Zeitung' (2.09.14)

Artikel in der 'Lahrer Zeitung' (2.09.14)

Artikel im 'Lahrer Anzeiger' (2.09.14)

 

Klaus Schramm zum Anti-Kriegs-Tag 2014 und dem Waffen-Export in den Irak

 

Interview in der 'Badischen Zeitung' (29.08.14)

 

Der Aufruf


Logo Menschenkette Lahr - Grafik: Klaus Schramm